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Vereinsgeschichte

In den letzten Jahren überlegten einige der heutigen Mitglieder immer wieder, wie das eigene Engagement zielgerichtet und nachhaltig in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit umgesetzt werden kann. Es entstand die Annahme, dass die Vielfalt aller Beteiligten ein großes Potential dabei darstellen kann, welches zu neuen Wegen führen könnte. Zur Vielfalt würde nicht nur jede einzelne Persönlichkeit beitragen, sondern auch das Wissen aus den Fachgebieten der Geschichte, Politik, Psychologie, Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaft, Ergotherapie, Informationstechnik. Gespräche und Diskussionen endeten letztlich mit einer ähnlichen Frage: Wollen und Können wir in Form eines neuen Zusammenschlusses unsere Vorstellung von sozialer Arbeit verwirklichen? Die Frage nach dem Wollen war schnell mit einem deutlichen JA beantwortet. An dem Können wachsen wir täglich.

Im Herbst 2014 fanden sich also 11 Freunde, Kollegen und Engagierte zur Gründungsversammlung des re:set e.V. – Verein für Bildung, Beratung und Prävention zusammen. Nach der Erarbeitung der Satzung folgten die Formulierung des Selbstverständnisses und der Austausch darüber, wie wir arbeiten wollen. Nun startete die lange Phase des Austausches mit dem Finanzamt über die Inhalte der Satzung. Während dieser Startphase mussten von den Mitgliedern viele weitere Arbeitsschritte auf den Weg gebracht werden: die fachliche Weiterbildung in Form von Teilnahme an Tagungen und die Entwicklung von Konzepten, um erste Projekte initiieren zu können. Das Bekanntmachen des Vereins erforderte darüber hinaus die Entstehung der Website, sowie den Aufbau eines Netzwerkes und die Gewinnung von möglichen Kooperationspartnern.

Im November 2014 – große Freude – die ersehnte schriftliche Bestätigung darüber, dass die Satzung die steuerrechtlichen Voraussetzungen für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfüllt. Der Eintragung des Vereins im Vereinsregister stand nun nichts mehr Weg. Diese wurde im November veranlasst und es begann erneut das Warten. Es folgte schließlich die Rückmeldung über die erfolgreiche Eintragung beim Amtsgericht Weimar. Nun dürfen wir uns offiziell als eingetragener Verein bezeichnen. Die nächsten Meilensteine der re:set-Geschichte werden die Förderung und die Durchführung unserer ersten Projekte bilden.

Das Jahr 2015 war für unseren noch jungen Verein wieder gefüllt mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen. Durch die erfolgreiche Umsetzung des Projektes "TatSache" in der Jugendarrestanstalt Arnstadt haben eine Menge bewegen können. Die positiven Rückmeldungen sind für uns Ansporn in der zukünftigen Vereinsarbeit. Auch 2016 werden wir wieder in Arnstadt Projekte durchführen und teilnehmende Jugendliche über mehrere Monate intensiv nachbetreuen. Darüber hinaus haben wir neue Kooperationspartner gewinnen können. Weitere innovative Projektideen befinden sich in Planung oder wurden bereits als Anträge eingereicht. Besonders freut uns, dass wir auch neue Mitgliederinnen und Mitglieder für eine Mitarbeit bei re:set begeistern konnten.